Date: 13.03.2010 City: Berlin/ Germany Venue: Huxley`s Neue Welt Subject: Airbourne Time: 21:00
SHOWTIME
Airbourne Live in Berlin, das wollten Mark und ich uns nicht entgehen lassen. Da wir ja für Hamburg keine Karten mehr bekommen hatten, haben wir uns dann doch für Berlin entschieden. “Berlin ist eine Reise wert”, steht es wohl in jedem Reiseführer und so ist es auch. Wir hatten einen tollen Tag in der Hauptstadt, doch das erzähle ich in einem gesonderten Artikel.
Mein Airbourne Konzertbericht startet aber schon um 18:00Uhr im Saturn auf dem Alexanderplatz. Dort fand eine Autogrammstunde mit der australischen Band statt. Mit ca. 75 anderen Fans standen wir in der Schlange und erhielten schliesslich unser Autoramm, das obligatorische Foto(Sorry Mark, die Aufregung!) und einen “closer look” auf diese wirklich sympathischen Jungs from Down Under.
Danach ging`s nochmal zum Ausruhen zurück zum Auto um dann kurz nach 20:00Uhr zur Halle, dem Huxley`s Neue Welt zu gehen. Der Einlass hatte gerade begonnen und ziemlich fix waren wir im ersten Stock im Saal. Mark schaffte es sogar seine gute Handknipse mitzunehmen, sodass wir jetzt prima Fotos vom Gig haben.
Die Halle füllte sich schnell und punktlich um 21:00Uhr legte “Taking Dawn” die Vorband los.” We`re Taking Dawn from LasVegas” tönte der Frontmann ins Micro und dahin hätten sie auch sofort wieder abdampfen können. Denn leider verhinderte der total arrogante Sänger, sowie der grottenschlechte Sound eine gute Umsetzung ihres wirklich empfehlenswerten Debutalbums “Time To Burn”. Schade, das war nix!
Nach einer kurzen Umbaupause und einem Soundcheck ging dann um 22:00Uhr das Saallicht aus und das ” Main Theme” vom Terminator Soundtrack bretterte als Intro aus den P.A. Boxen. Spätestens jetzt wusste ich das ich meine mitgebrachten Ohrenstöpsel heute brauchen würde!
Nach dem Intro enterten Airbourne mit “Raise The Flag” die Bühne und von dem Moment an gings richtig ab. Die Band rockte gewaltig los und selten habe ich auf einer Bühne so viel Bewegung gesehen. “Hellfire” war der zweite Kracher im Programm und meine Ohrenstöpsel steckten jetzt bis zum Anschlag im Gehörgang. Airbourne gingen ab wie ein Zäpfchen und das Publikum war sofort mächtig in Fahrt. Das nutzte Frontmann und Gitarrist Joel O´Keeffe sofort aus und ging, wild solospielend, auf große Hallenentdeckungsreise. Über die Theke, durchs Publikum, hoch auf die Tribüne einen Meter an uns vorbei, weiter über die zweite Theke und den Mixerplatz wieder zurück auf die Bühne! Das muss ihm erstmal einer nachmachen.
Airbourne spulten ihr Programm routiniert und gekonnt ab und nach 90Minuten voll auf die Fresse begann der Zugabenteil. Bei “Running Wild” bekam das Publikum noch eine Klettereinlage von Joel zu sehen, bei der er sich ziemlich gewagt an den Alustreben der Bühne entlanghangelte.
Insgesamt war es ein sehr gutes Konzert einer super Liveband, die alles geben und ihre Musik richtig leben. Auf viele weitere Airourne CD´s und Konzerte. Sie könnten es schaffen einmal AC/DC abzulösen!
Zwei Wehrmutstropfen gibt es aus meiner Sicht aber noch. Da wäre zum Einen die Lautstärke, die die Schmerzgrenze einigemale überschritten hatte und zum Zweiten der Umgang des Lichtmischers mit seinen Scheinwerfern. Ein toller Effekt ist es ja, wenn man das Publikum blenden kann, aber bei jedem Song bei Refrains und Solo`s ist dann doch ziemlich übertrieben. Ich will ja die Band sehen und nicht in dauerdes Fernlicht gucken.
Aber trotzdem: ROCK ON!
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